Dr. phil. Johanna L. Degen

Johanna L. Degen ist promovierte Sozialpsychologin und Expertin für Liebe- und Lebensangelegenheiten. Aktuellste Forschung im Bereich Intimität, Beziehungen und Sexualität an der Schnittstelle zu Technikpsychologie, Medien und Cyberspace. 🚀

 

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Als Autorin hat sie bei Psychosozial, Springer und Palgrave Macmillan publiziert. Ihre aktuellen Bücher heißen “The Shaping of the Parascial Self: Relationships and Intimacy in a Digital Era“ (Palgrave), „Liebe ohne Ende. Liebesbiografische Erzählungen vom Leben“ (Springer), “Swipe, Like, Love. Intimität und Beziehung im digitalen Zeitalter“ (Psychosozial) und “Unmasking Diversity Management“ (Psychosozial). Derzeit schreibt sie ein populärwissenschaftliches Sachbuch zur unterstellten Krise von Datingpraxen und Online-Dating.

Swipe, like, love:

https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2550/3287-detail

Liebe ohne Ende:
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-46368-7

Die Medien bezeichnen Dr. Johanna Degen abwechselnd als Dr. Tinder oder Dr. Love, und ihre Forschung findet in TV-Dokumentationen (u.a. ZDF und Arte), Podcasts (u.a. Deutschlandfunk Kultur, DFL Nova, Hotel Matze, bei Lukas Klaschinski, Wissen Weekly) und Printmedien Widerhall (u.a. Spiegel, die Welt, SZ Magazin). Unter folgendem Link finden Sie aktuelle Podcasts und Pressebeiträge: https://linktr.ee/teach_love

Daneben ist Dr. Degen Speakerin und Kongress- und Keynote-Erfahrung und das über die wissenschaftliche Bühne hinaus. Unter anderem war sie zu sehen bei der Republika, Digitalen Kieler Woche, im Düsseldorfer Schauspielhaus, im Deutschen Theater in Berlin und vielen mehr.

Als Wissenschaftlerin hat sie zuletzt die sich zeigende Dating-Erschöpfung (Tinder-Fatigue) empirisch beschreiben können und arbeitet derzeit intensiv daran, den Begriff der Parasozialität neu zu begreifen. Dahingehend zeigt sie ein Spektrum von digitalisierten Beziehungsgeflechten und ihren Bedeutungen auf, die sich über Apps (Online-Dating, Social Media), Subscription-Plattformen (Only Fans) und KI (Chatbots, Therapie-Apps, Avatare) materialisieren. Zudem forscht sie zur sexuellen Bildung und einer aktuellen Medienkompetenz in der Form digitaler Prudenz; und damit zusammenhängender Auswirkungen von Mediennutzung und Diskursentwicklung auf Jugendliche und Erwachsene sowie Vermittlungskontexte und beteiligte Akteurinnen und Akteure (wie Lehrkräfte, Menschen in sozialen Berufen, Institutionen).

Ihre Forschungsperspektive ordnet sich in der Tradition kritischer Theorie und damit einer radikal humanistischen und pluralistischen Position ein. Aus dieser Haltung heraus setzt sie sich im Diskurs für Antipolarisierung, Pluralismus sowie offene Rederäume ein.

Ihre aktuellen Forschungsprojekte mit ihr in leitender Funktion sind

  • Dating- und Annäherungspraxis im Zeitalter von Online-Dating (und der angenommenen Krise der Annäherung und steigender Einsamkeit) unter dem Motto: Wieso sind wir so einsam, während wir so viel daten, wie noch nie?
  • Parasozialität und die Bedeutung der Digitalisierung von Beziehungen (Follower-Influencer Beziehung), Stereotypisierung und Gruppendynamiken auf Social Media zum Beispiel in Bezug auf Geschlechterverhältnisse
  • Normalisierungen sexueller Praktiken (u.a. Pornografie und Rough Sex) und ihre Bedeutung für Therapieverfahren.
  • KI Beziehungen (Chatbots, Avatare, Therapiebots)
  • Bedeutung von Liebe und Beziehung über die Lebensspanne

Wissenschaftlich bringt sie zudem methodisch vielfältige Expertise mit, unter anderem im Bereich visueller Daten (Zeichnungen und Fotos) und rekonstruktiver sowie inhaltsanalytischer qualitativer Verfahren und Mixed Methods Designs. Gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Kleeberg-Niepage hat sie das Verfahren der rekonstruktiven seriellen Bildanalyse entwickelt, bei dem große visuelle Datenmenge auf der Ebene der Bedeutung, über Motiv hinaus, analysiert werden können.

 

Alle Publikationen finden Sie hier:

https://scholar.google.de/citations?hl=de&user=o8sNq1QAAAAJ

https://www.researchgate.net/profile/Johanna-L-Degen?ev=hdr_xprf

Geboren ist Dr. Johanna L. Degen in Lüneburg. Den Großteil ihrer Jugend verbringt sie in Münster, wo sie auch eine berufliche Ausbildung und ihr Abitur absolviert. Im Anschluss lebt und arbeitet sie acht Jahre in Kopenhagen und studiert nebenberuflich einen B.A., einen M.A. (Bildungswissenschaften) und einen M.Sc. (Wirtschaftspsychologie), bevor sie für die Promotion als Sozialpsychologin bei Prof. Dr. Andrea Kleeberg-Niepage & Prof. Dr. Ernst Schraube nach Deutschland zurückkehrt. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit absolviert sie diverse Ausbildungen in systemischer, integrativer und körperorientierter Therapie, Familientherapie, Paar- und Sexualtherapie, gründet ihre Praxis und das private Forschungsinstitut (psych-isp). Derzeit habilitiert sie an der Europa-Universität Flensburg.

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