Workshop: Diskriminierungs- und Machtsensibilität in der Gesundheitsversorgung

M.Sc. Psych. Florian Meinhold 

 

04.03.2026 (MIttwoch)

15:30 Uhr bis 20:00 Uhr

 

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Dozent

M.Sc. Psych. Florian Meinhold, Psychologischer Psychotherapeut

Florian Meinhold ist als psychologischer Psychotherapeut, Dozent und Supervisor tätig. Seit 10 Jahren begleitet er Einzelpersonen, Paare und Gruppen. Er möchte Angebote gestalten, die diskriminierungs- und machtsensibel sind, und safer spaces ermöglichen. Daher hat er die Praxis für diversitätssensible Psychotherapie gegründet. Die Praxis hat es sich zur Aufgabe gemacht, strukturelle Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung abzubauen.

Inhalt:

 

 

Die Menschen, mit denen wir in Therapie und Beratung arbeiten, sind vielfältig. Sie unterscheiden sich in kulturellen, ethnischen, geschlechtlichen und sexuellen Identitäten, Körpermaßen, Behinderungen und sozioökonomischen Ressourcen. Strukturelle Diskriminierung hat entsprechend viele Gesichter: Sexismus, Rassismus, Ableismus, Sizeismus, Klassismus und andere Formen prägen unser Denken und Handeln oft unabsichtlich. Wir alle sind in einem diskriminierenden System sozialisiert und haben dabei gelernt, Diskriminierung zu reproduzieren, statt sie zu erkennen.

Machtverhältnisse zwischen Mehrheitsgesellschaft und marginalisierten Gruppen machen vor den Beratungszimmern nicht Halt. Leistungserbringende müssen daher sicherstellen, Diskriminierung nicht unbeabsichtigt zu reproduzieren. Eine gerechte Gesundheitsversorgung gelingt nur, wenn die Akteur:innen diskriminierungssensibel handeln und die Lebensrealität ihrer Klient:innen bewusst einbeziehen. 

Diskriminierungssensibilität bedeutet eine achtsame Haltung gegenüber struktureller Benachteiligung. Um diese zu entwickeln, braucht es Neugier und Wohlwollen gegenüber uns und unserer eigenen Sozialisation.

Der Workshop möchte, neben der Vermittlung von Wissen, die Selbstreflexion und emotionale Kompetenz im Umgang mit Diskriminierung fördern. Im Mittelpunkt stehen eine offene, fehlertolerante Atmosphäre und der gemeinsame Austausch. Ziel ist der Abbau diskriminierender Praktiken in psychotherapeutischen, beraterischen und medizinischen Kontexten sowie in Bildungseinrichtungen, Organisationen und Unternehmen

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